Bachblüten für Hunde

Was halten Sie von Bachblüten für Hunde?

Können Bachblüten für Hunde wirkungsvoll sein?

Haben Sie bereits selbst Erfahrungen mit der Wirkung von Bachblüten gemacht? Oder stehen Sie der alternativmedizinischen Bachblüten-Therapie eher skeptisch gegenüber? Wahrscheinlich fragen Sie sich generell, ob Bachblüten bei Hunden überhaupt wirken können?

 

Wir möchten Sie im Folgenden über die Entstehung und Ziele der Bachblüten-Therapie informieren, damit Sie sich ein möglichst umfassendes Bild machen können. Entscheiden Sie anschließend, ob Sie an die Wirkung der Bachblüten glauben und sie Ihrem Hund verabreichen möchten.

 

Bachblüten für Hunde können jedoch kein Verhaltenstraining oder keine hundepsychologische Betreuung ersetzen. Wir empfehlen daher dringend hundepsychologische und tierärztliche Betreuung zusätzlich zur Bachblüten-Therapie.

 

 

Wichtig: Bachblüten für Hunde ersetzen nicht den Tierarzt

Vorab sei angemerkt: Bachblüten für Hunde ersetzen nicht den Besuch beim Tierarzt Ihres Vertrauens! Halten Sie unbedingt mit Ihrem Tierarzt Rücksprache und unterziehen Sie Ihren Hund nur gemeinsam mit Ihrem Tierarzt einer Bachblüten-Therapie. Bei plötzlichen Erkrankungen oder Verhaltensänderungen sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt aufsuchen - trotz Bachblüten. Denn klinische Hinweise auf eine medizinische Wirksamkeit der Bachblüten für Hunde gibt es nicht, die grundlegenden Prinzipien der Bachblüten-Therapie werden als pseudowissenschaftlich angesehen.

 

 

Die wichtigsten Bachblüten für Hunde

Nachfolgend eine Auswahl der Bachblüten für Hunde, die besonders häufig verabreicht werden sowie ihr jeweiliges Wirkungsfeld:

 

Rock Rose - Gelbes Sonnenröschen

bei wiederkehrenden Angstzuständen und panikartigen Reaktionen Ihres Hundes

 

Vine - Weinrebe

bei dominantem Verhalten und mangelnder Unterordung seitens Ihres Hundes


Olive - Olive

bei Erschöpfung und Schwächung Ihres Hundes, z.B. nach Operationen

 

Walnut - Wallnuss

bei Veränderungen, z.B. Umzug oder Familienzuwachs

 

Honeysuckle - Geißblatt

bei Trauer Ihres Hundes, z.B. wegen Tod des Partnerhundes oder Besitzerwechsel

 

Larch - Lärche

bei mangelndem Selbstvertrauen Ihres Hundes gegenüber Artgenossen

 

Impatiens - Springkraut

bei Ungeduld und Nervosität Ihres Hundes

 

 

Die Geschichte der Bachblüten - auch für Hunde

Die Entstehung der Bachblüten, auch für Hunde

Der britische Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) begründete in den 1930er Jahren die nach ihm benannte Bachblüten-Therapie. Bach, der sich zuvor intensiv mit Homöopathie beschäftigt hatte, stellte die zentrale These auf, dass jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung des Patienten beruhe. Die Ursache dieser Störung sah Bach in einem Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit; Heilung könne nur durch Harmonisierung auf geistig-seelischer Ebene erlangt werden.

 

Bach definierte 38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur, denen er Blüten und Pflanzenteile zuordnete. Diese Zuordnung erfolgte nach eigenen Angaben rein intuitiv. Bach legte die Blüten in Wasser ein, ihre "Schwingungen" sollten sich auf das Wasser übertragen.

 

Diese Bachblüten Basis-Tinkturen werden zu Blütenessenzen verdünnt verabreicht, bei Menschen wie bei Tieren. Da Bachblüten in Brandwein konserviert werden, sollte Ihr Hund jedoch vorab auf Alkoholverträglichkeit getestet werden. Ansonsten sind Bachblüten sehr sanfte Essenzen, die Sie bedenkenlos Ihrem Hund verabreichen können. Bei ernsten Erkrankungen sollte jedoch stets der Tierarzt zu Rate gezogen werden.

 

 

Sollte ich meinem Hund Bachblüten verabreichen?

Können Bachblüten diesem müden Beagle helfen?

Viele Menschen haben an sich selbst die Wirkung der Bachblüten positiv erfahren und möchten sie daher auch bei Ihrem geliebten Vierbeiner einsetzen. Bachblüten haben dazu beigetragen, Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen zu unterstützen, warum sollten Bachblüten bei Hunden nicht ebenso wirken?

 

Ihr Hund ist teilnahmslos, antriebsschach und chronisch müde? Oder reagiert bei Gewittern sehr schreckhaft, ja verfällt regelrecht in Angstzustände? Vielleicht helfen Bachblüten für Hunde - sprechen Sie mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens und testen Sie. Vielleicht sind Psychopharmaka für Hunde gar nicht nötig.

 

Wir möchten an dieser Stelle nicht das Für und Wider der Bachblüten für Hunde besprechen, diese Diskussion und Entscheidung überlassen wir Ihnen!

Diskussion: Pro und Contra Bachblüten für Hunde

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4 Kommentare

  • #1

    Katja (Samstag, 25 Juli 2009 17:22)

    Bei Menschen kann ich ja verstehen, dass Bachblüten eine Art Placebo-Effekt haben. Wenn der Mensch an die Wirkung der Bachblüten glaubt, können sie tatsächlich heilend wirken. Allerdings im Rahmen, nicht bei schweren Erkrankungen. Aber bei Hunden? Wie soll ich meinen Hund vom Glauben an die Bachblüten überzeugen? Bachblüten für Hunde, ist das nicht Augenwischerei? Mich würde interessieren, ob jemand von Euch schon positive Erfahrungen damit gemacht hat. Und wenn ja, bei welchen Problemen?

  • #2

    Füchschen (Donnerstag, 30 Juli 2009 21:03)

    Mein Hund hat panische Angst bei Gewitter, er verkriecht sich immer zitternd in der hintersten Ecke. Sei Kurzem gebe ich ihm Bachblüten, zusammengemixt von unserem Tierarzt, der viel in Richtung Bachblüten für Hunde macht. Ich meine, dass mein Hund schon ruhiger geworden ist und hoffe, dass das anhält.

  • #3

    Hamburgerin (Dienstag, 15 September 2009 23:48)

    Ist doch alles kompletter Blödsinn!! Bachblüten...! Finde ws schon bei Menschen bekloppt, sein Geld aber auch noch für Hokuspokusbehanslungen beim Hund auszugeben grenzt an Wahnsinn!!!

  • #4

    Erika (Mittwoch, 11 November 2009 15:23)

    Dass Bachblüten nicht aufgrund eines Placebo-Effektes
    sondern tatsächlich wirken, beweisen Erfolge beim Einsatz
    bei Tieren. Mein Hund hat extrem eifersüchtig reagiert,
    als es Familienzuwachs gab. Mit den Bachblüten legte
    sich dieses Verhalten rasch.

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