Alles rund um Hundepsychologie

Hundepsychologie im Alltag

Kann Hundepsychologie auch hier helfen? Aber ja!

Kennen Sie diese oder ähnliche Situationen? Sie kommen nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und ihr Hund begrüßt Sie in einem völlig zerstörten Sessel? Oder vor einem ausgeräumten Bücherregal? Spätestens jetzt sollten Sie sich für Hundepsychologie interessieren, denn Hundepsychologie kann Ihnen und ihrem Hund helfen.

 

Verlieren Sie auf keinen Fall die Nerven, bleiben Sie ruhig. Vor allem, bestrafen Sie Ihren Hund in einer solchen Situation nicht. Er würde Ihre Strafe nicht mehr direkt mit seinem Fehlverhalten verbinden, sondern mit Ihrer Heimkehr, einem eigentlich sehr erfreulichen Moment. Seine Verwirrung wäre groß.

 

Hundepsychologie und erfolgreiche Hundeerziehung lehren, dass Schimpfen oder gar Bestrafung generell und im Besonderen in falschen Momenten wie diesem, nur dazu führt, dass Ihr Hund immer verunsicherter wird. Ihr Hund wird das fehlerhafte Verhalten so nur langsamer, vielleicht niemals ablegen. Die Zauberformel heißt in der Hundepsychologie: Lernen Sie das Hundeverhalten verstehen, arbeiten Sie an sich selbst. Kommunizieren Sie mit Ihrem Hund und loben Sie ihn in den richtigen Momenten. Ihr Hund wird es Ihnen danken!

 

 

Worum geht es in der Hundepsychologie?

Hundepsychologie leicht gemacht! Geben Sie Ihrem Hund die Hand.

Vermeintliches Fehlverhalten eines Hundes ist in den allermeisten Fällen auf ein gravierendes Mißverständnis zwischen Hundehalter und Hund zurückzuführen. Deshalb setzt die Hundepsychologie genau hier an. Tierpsychologen, die sich auf Hundepsychologie spezialisiert haben, analysieren im Einzelfall das Fehlverhalten des Hundes genauso wie das parallele Verhalten des Hundehalters. Sie beobachten Mensch und Hund in Situationen, in denen das Fehlverhalten auftritt: Beim täglichen Spaziergang, im Straßenverkehr oder einfach nur beim alltäglichen Miteinander in Wohnung, Haus und Garten.

 

Auf Hundpsychologie und Analyse folgen dann möglichst konkrete Tipps und Empfehlungen für den Hundehalter, die gemeinsam und sehr geduldig trainiert werden. Hier bietet sich im Härtefall ein Einzeltraining mit dem Hundepsychologen an, aber natürlich auch der regelmäßige Besuch einer Hundeschule, in der Hund und Mensch in einer ausgewählten Gruppe miteinander trainieren und von Experten betreut werden. Ziel der Hundepsychologie und Hundeausbildung ist es immer, Mißverständnisse zwischen Mensch und Hund zu erkennen, auszuräumen und das Vertrauen zwischen Hund und Hundehalter stark zu fördern. Je enger und vertrauensvoller die Bindung und Kommunikation zwischen Hund und seinem Menschen wird, umso erfolgreicher war die Hundepsychologie.

 

 

Wann kann Hundepsychologie helfen?

Kann Hundepsychologie diesem Hund helfen?

Ihr Hund knurrt während des Spaziergangs Jogger an oder fletscht gar die Zähne, wenn kleine Kinder in seine Nähe kommen? Oder zerstört er das Mobiliar, wenn Sie nicht in der Wohnung sind? Also ein richtiger Problemhund? Vielleicht ist Ihr Hund aber auch sehr schreckhaft, leidet unter extremen Ängsten und kann dann schnell unkontrollierbar werden? Können Sie ihn nur an der Hundeleine führen? Vielleicht treten diese Ängste aber auch nur besonders stark an Silvester auf?

 

Hundepsychologie hilft, die Ursachen für Aggressionen, Ängste oder anderes Fehlverhalten, wie ständiges Hunde Bellen, aufzuspüren. Anschließend wird über ganz gezieltes, situatives Verhaltenstraining an der Beseitigung dieser Ursachen gearbeitet. Machen wir uns nichts vor: Meist werden die Mißverständnisse, d.h. das hündische Fehlverhalten durch falsche Kommunikation des Hundehalters ausgelöst. Natürlich gibt es auch den Problemhund, sein vermeintliches Fehlverhalten gründet meist auf schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit. Viele Problemhunde landen im Tierheim, auch Ihnen hilft gezielte Hundepsychologie!

 

 

Was halten Sie von Psychopharmaka für Hunde in der Hundepsychologie?

Hundepsychologie mit oder ohne Medikamente?

Was halten Sie von Psychopharmaka für Hunde? Mussten Sie Ihrem Hund schon einmal Psychopharmaka geben? Oder schließen Sie Psychopharmaka für Hunde katagorisch aus? Gerade zum Jahreswechsel stellen sich viele Hundehalter wieder die Fragen, ob und wenn ja, wie sie ihren Hund medikamentös beruhigen können. Diskutieren Sie hier über dieses brisante Thema, öffentlicher Austausch ist sicher wichtig für die Zukunft der Hundepsychologie.

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Bachblüten und Hundepsychologie?

Hundepsychologie dank sanften Essenzen?

Viele Menschen haben an sich selbst bereits die positive Wirkung der Bachblüten erfahren und möchten ihren Hund daran teilhaben lassen. Bachblüten für Hunde und Menschen sollen dazu beitragen, Gesundheit und psychisches Wohlbefinden zu unterstützen, warum nicht auch bei Ihrem Hund? Hundepsychologie und Bachblüten-Therapie, lesen Sie mehr und diskutieren Sie mit!

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Mehr Informationen und Tipps zur Hundepsychologie:

Haben Sie selbst schon Erfahrungen mit Hundepsychologie gemacht? Schreiben Sie uns Ihre Meinung, wir sind gespannt und freuen uns auf regen Austausch zur Hundepsychologie.

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6 Kommentare

  • #1

    Helga Koch (Sonntag, 05 Juli 2009 21:34)

    Ich habe einen ehemaligen, sehr lebensbejahenden Laborbeagel.Bei Gewitter, Feuerwerk u.ä. reagiert er panisch,ich suche noch eine wirksame Hilfe.Bisher haben Bachblüten, Relaxan und D.A.P.Halsband leider keinen Erfolg gehabt. Ich versuche seit kurzer Zeit mit Aconitum zu helfen, wenn ich damit Erfolg haben sollte, melde ich mich wieder.

  • #2

    Kerstin (Samstag, 01 August 2009 21:57)

    Ist Aconitum eigentlich ein Psychopharmaka? Ich habe davon auch schon gehört und zögere noch, es bei meiner Hündin einzusetzen. Kannst Du schon eine Wirkung sehen, Helga?

  • #3

    Christel Manzke (Sonntag, 02 August 2009 17:58)

    Mein Hund hat eigentlich nur positive Eigenschaften, kann allerdings überhaupt nicht allein sein. Bellt dann ständig, ist schon vor meinem Weggehen, mehr als aufgeregt und nervös. Letztens hat er sogar in mein Bett gepiselt. Fühle mich inzwischen als Sklave meines Hundes. Habe ihn als 10 Wochen alten Welpen aus dem Tierheim geholt, sie ist heute 2 Jahre alt.

  • #4

    Füchschen (Sonntag, 02 August 2009 18:29)

    Christel, hast Du schon einmal daran gedacht, ein zweites Tier dazuzuholen? Katze oder gar einen zweiten Hund? Ich habe bei Freunden beobachtet, dass die extremen Trennungsängste, die der erste Hund hatte, zurückgingen, nachdem ein zweiter Hund dazukam. Sicher keine leiche Entscheidung, aber mal eine Idee. Du könntest ja auch mal ausprobieren, einen befreundeten Hund testweise dazuzuholen...

  • #5

    doreen (Dienstag, 15 September 2009 09:01)

    Hallo Christel, du schreibst das deine Hündin schon aufgeregt ist, bevor du gehst. Setzte da an. D.h. verlasse sie nie in diesem Zustand. Übe mit ihr immer und immer wieder. Mache alles so wie du es machst, bevor du gehst aber gehe dann einfach nicht. Es kann _Wochen dauern bis sie sich beruhigt. Schaue mal, das bevor du mit ihr übst sie körperlich auslastest, fahre mit ihr Fahrrad bis sie richtig ausgepowert ist, denn dann ist die überschüssige Energie weg. Ist sie dann in einer entspannten Stimmung fange an mit ihr zu üben. Ganz wichtig auch, wärend der Übung sie nicht beachten (nicht reden, nicht anschauen und keinen Körperkontakt). Du selber musst auch ganz ausgeglichen sein. Nicht schon denken, jetzt gleich gehts los.... Sondern einfach machen. Sehr oft am Tag. Bis es euch aus den Ohren kommt. Erst wenn sie darauf nicht mehr reagiert, nimmst du die Tür in die Hand und öffnest sie, immer wieder u.s.w. Nicht verzagen, es wird besser!!

  • #6

    Gwen (Montag, 25 Januar 2010 19:00)

    Meine Cairn Terrier Hündin ist eigentlich ein sehr braver Hund.Ein Fehler gibt es jedoch. wenn wir im Park spazierengehen, geht sie brav neben uns her und geht nur sporadisch zu den Bäumen, wo sie einen Einhörchen vermutet.Sonst bleibt immer bei uns.Wenn wir auf dem Weg nachhause oder zum Auto sind, dreht sie sich um und läuft weg. Rufen hilft nix. Auch Spielzeuge, Quitschis usw haben keine Wirkung. Wir sind dann auf die Spaziergänger angewiesen, die unser Hund fangen und zu uns bringen.Was kann ich tun???

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