Hunde bellen - was kann Hundeerziehung leisten?

Hunde bellen zur Kommunikation

Hunde Bellen richtig verstehen

Ihr Hund bellt gerne und viel? Ehrlich gesagt, ist er ein richtiger Kläffer? Was kann man gegen dieses Hunde Bellen wohl tun? Wir verraten einige Tipps und Tricks der Hundeerziehung, wie Sie mit zu starkem Hunde Bellen Ihres Lieblings umgehen können.

 

Hunde Bellen ist natürliches Verhalten und sollte nicht ganz unterbunden werden, trotzdem möchten Sie sicher nicht, dass Ihr Hund zu viel bellt. In der Regel möchten Hundehalter das Bellen Ihrer Vierbeiner wegen der Nachbarn unterbinden, die sich gestört fühlen. Häufig sorgen sie sich auch darum, dass Mitmenschen das Hunde Bellen als Agression verstehen und ihren Hund als Problemhund abstempeln.

 

Wie lesen Sie das Bellen Ihres Hundes richtig und wie sollten Sie reagieren? Wir haben die wichtigsten Tipps und Erklärungen für Sie zusammengestellt. Welche verschiedene Arten von Hunde Bellen gibt es und wie können Sie reagieren?


 

Hunde bellen - laut Hundeerziehung am besten ignorieren

Hunde Bellen unerwünscht

Hunde bellen, Wölfe heulen - im Laufe der Domestikation hat sich das Bellen der Hunde durch Selektion verändert. Bitte vergessen Sie nicht: Ihr Hund kommuniziert, indem er bellt, er möcht sich Ihnen mitteilen! Bestrafen Sie ihn also nicht, ignorieren Sie sein Bellen oder lenken Sie ihn ab.

 

Mimik und übrige Körpersprache bilden zum jeweiligen Hunde Bellen eine passende Einheit. Sie kennen Ihren Hund, achten Sie darauf, wie sein Körper spricht, und schon deuten Sie sein Bellen richtig. Sein Hundeverhalten ist immer Ausdruck von Gefühlen, Ihr Hund bellt nicht einfach so, sondern hat immer einen bestimmten Grund: Freude, Aufmerksamkeit, Erregung, Spiel, Warnung, Stress oder gar Einsamkeit - Gründe gibt es viele. Wissen rund um Hundepsychologie ist bei der Entschlüsselung seiner Reaktionen sicher von Vorteil.

 

Versuchen Sie, sein Bellen zu ignorieren, auch wenn es oft schwer fällt! Bestrafen Sie Ihren Hund nicht, schimpfen Sie nicht mit ihm, auch Anleinen hilft nichts - das Hunde Bellen erfährt so nur Aufmerksamkeit, auch wenn diese negativ ist. Bellen kann sich schnell zur Marotte entwickeln, Ignorieren ist die wirkungsvollste Methode der Hundeausbildung, Hunden das Bellen abzugewöhnen.

 

 

Vier gute Gründe für Hunde Bellen

Hunde bellen - was tun?

In Hundepsychologie und Hundeausbildung können verschiedene Typen von Hunden bzw. Gründe für ihr Bellen differenziert werden. Wir stellen Ihnen hier die vier häufigsten Gründe für Hunde Bellen vor, vielleicht erkennen Sie ja einen Typ wieder?

 

Hunde bellen aus Langeweile: Ihr Hund ist nicht ausgelastet, weder geistig noch körperlich. Beschäftigen Sie ihn intensiver, gönnen Sie ihm Auslauf und verbringen Sie mehr Zeit miteinander.

 

Hunde bellen aus Angst: Ihr Hund bellt aus Angst, alleine zu Hause zu bleiben? Meist liegen diesem Bellen große Verlassensängste zugrunde, suchen Sie am besten einen Experten auf.

 

Hunde bellen vor Erregung: Ihr Hund bellt vor Freude, Ungeduld, ja Aufregung? Viele kleine Hunde sind nervös und aufgeregt, geben Sie Ihrem Hund mehr Ruhe und Sicherheit. Vor allem: Ignorieren Sie sein Bellen.


Hunde bellen wegen mangelnder Sozialisierung: Ihr Hund hatte während der prägenden Welpenerziehung zu wenig Kontakt zu anderen Welpen oder zu Menschen? Nun bellt er andere Hunde oder Menschen an, was Ihnen unangenehm ist? Ignorieren Sie sein Bellen und suchen Sie professionellen Rat.

 

 

Hunde bellen - oft wegen Fehler in der Hundeerziehung

Hunde bellen aus Angst oder zur Verteidigung

Die Ursache für zu viel Bellen liegt in der Regel in einem Fehlverhalten des Hundehalters. Seien Sie selbstkritisch mit sich selbst, versuchen Sie, Ihre eigenen Reaktionen zu beobachten und zu analysieren. Ihr Hund reagiert lediglich auf Sie als Hundeführer, sein Hunde Bellen ist eigentlich nur die akustische Reaktion auf Ihr Verhalten. Nicht der kläffende Hund ist das Problem, sondern Ihr eigenes Fehlverhalten, so unangenehm diese Selbsteinschätzung auch sein mag. Vielleicht beruhigt das Wissen, dass rund 1/3 aller Hundebesitzer mit zu starkem Hunde Bellen kämpfen. Sie befinden sich also in guter Gesellschaft.

 

Häufig sind die Verhaltensschemata zwischen Ihnen und Ihrem Hund so eingeschliffen, dass es sehr schwer ist, alleine, ohne externe Hilfe aus diesem Kreislauf auszubrechen. Suchen Sie sich professionelle Hilfe, um das Hunde Bellen etwas einzudämmen, z.B. in Hundeschulen oder bei Hundetrainern.

 

 

Mehr Tipps rund um Hunde Bellen und Hundeerziehung:

Hier freuen wir uns auf viele Kommentare und Meinungen zum Hunde Bellen! Haben Sie auch einen großen oder kleinen Kläffer? Was tun Sie, wenn Ihr Hund bellt? Wir sind gespannt auf Ihre und Eure Tipps!

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4 Kommentare

  • #1

    Karin Dürer (Freitag, 19 Juni 2009 18:35)

    Hallo,trotz dass unser Hund schon erwachsen ist.Ich das alles schon durchhabe.Ich würde mir sehr wünschen dass alle die Leute es wenigstens versuchen würden eure Tipps in die Tat umzusetzten.Weil ja der Mensch vestehen lernen, muss wie ein Hund denkt umgekehrt funktioniert nicht.
    LG Karin

  • #2

    Rosi Secker (Mittwoch, 15 Juli 2009 23:19)

    zum Thema Hunde bellen
    ich habe einen mini-Bullterrier und mein Züchter meinte,das die Minis mehr bellen.
    Doch ich habe meinem Alfonso und alle Hunde die ich hatte bei "keinen Ton"das Bellen abgewöhnt.--Sicher soll ein Hund belle und auch dürfen, aber nur wenn es angebracht ist und nicht nur so....
    KG Rosi

  • #3

    Mark2 (Samstag, 01 August 2009 21:40)

    Ich habe meinem Schäferhund bereits von klein auf beigebracht, auf Kommando zu bellen und auch wieder aufzuhören. Uns beiden macht das richtig Spaß, außerdem bellt Ben immer kontrolliert, sehr, sehr selten aus eigenem Antrieb.

  • #4

    Clara (Donnerstag, 22 Oktober 2009 08:15)

    Mark2 wie hast du das mit deinem Schaeferhund trainiert? Ich habe einen Zwergpinscherwelpen und moechte, dass er in Zukunft nur in Gefahrensituationen oder auf Kommando bellt.

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